Flchtlinge in Dinkelsbhl

 

Asylbewerber ziehen ins Kapuzinerkloster

 

Im ehemaligen Kapuzinerkloster in Dinkelsbhl sind 44 Asylbewerber eingezogen. Bei den Flchtlingen handelt sich um Familien mit Kindern und um einzelne Personen, teilte das Landratsamt Ansbach dem Bayerischen Rundfunk mit.

 

Stand: 01.04.2015

 

 

 

 

 

Die Menschen wurden aus Unterknften in Nrnberg nach Dinkelsbhl gebracht. Sie stammen aus dem Kosovo, aus Albanien, Syrien und aus dem Irak. Wie lange die Asylbewerber im Dinkelsbhler Kapuzinerkloster bleiben werden, ist bisher nicht bekannt. Insgesamt knnen in dem Gebude bis zu 100 Flchtlinge untergebracht werden.

 

Mehr als 600 Flchtlinge im Landkreis Ansbach

 

Das Landratsamt Ansbach hat vor kurzem das leer stehende Kapuzinerkloster von der Stadt

Dinkelsbhl fr sechs Monate angemietet. Die Behrde hatte sich wegen des im Februar


aktivierten Winternotfallplans des Freistaats Bayern wieder auf die Suche nach

Notunterknften fr Asylbewerber gemacht.

 

 

Im Landkreis Ansbach sind zurzeit mehr als 600 Flchtlinge in dezentralen Unterknften untergebracht. Auerdem leben etwa 50 weitere Asylbewerber in Neuendettelsau - in einer Auenstelle der Zentralen Aufnahmeeinrichtung Zirndorf.

 

Stadt kauft Kloster

 

 

Die Stadt Dinkelsbhl hatte das Klostergebude vor mehr als einem Jahr vom "Orden der Armen Schulschwestern von Unserer lieben Frau" gekauft. Zuvor hatte das Provinzialat der "Armen Schulschwestern" mit Sitz in Mnchen mitgeteilt, den Standort Dinkelsbhl 2013 aufzugeben. Zuletzt wurde das Gebude als Alten- und Pflegeheim genutzt.

 

 

 

Quelle: www.br.de