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Welcome2Work


Welcome2Work

Vor circa zwei Monaten wurde diese Initiative durch Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ins Leben gerufen. Welcome2Work (www.welcome2work.de) ist ein internetbasiertes Jobportal, das sich speziell an Asylbewerber richtet. Wir werden hierbei bereits durch das KIT unterstützt und sind auf dem Weg uns als gemeinnützige Unternehmergesellschaft (gUG) eintragen zu lassen.

Das Ziel ist es, die Arbeitssuche für Asylbewerber in Deutschland zu erleichtern und Unternehmen Zugang zu einem bisher unbeachteten Bewerberpool an qualifiziertem Personal zu bieten. Insbesondere durch die Erleichterungen des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber und Geduldete (s. §61 AsylVfG) sehen wir große Chancen sowohl für Asylbewerber als auch Unternehmen. Zum einen bekommen Flüchtlinge die Möglichkeit ihren Lebensunterhalt selbst zu finanzieren und zum anderen erhalten Unternehmen eine weitere Stellschraube, um möglichen Fachkräfteengpässen entgegen zu wirken. Wir sind davon überzeugt, dass Welcome2Work eine nachhaltige Integration von Asylbewerbern in Deutschland fördern wird.

Asylbewerber können sich auf unserer Website kostenfrei registrieren und ein Bewerberprofil erstellen oder sich direkt auf offene Stellenausschreibungen bewerben. Die Bewerberprofile sind geschützt und nur durch registrierte Unternehmen sichtbar, die wiederum passende Bewerber direkt anschreiben können. Momentan ist das Jobportal bereits in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch verfügbar, es sollen in Zukunft aber noch weitere Sprachen dazu kommen.

Neben der bloßen Jobplattform, möchten wir ab kommendem Wintersemester gezielte Informationen zum Einstellungsprozess von Asylbewerbern bereitstellen, um mehr Transparenz zu schaffen. Darüber hinaus werden wir lokale Workshops im Raum Karlsruhe anbieten. Dort sollen Asylbewerber alles rund um das Thema Arbeiten in Deutschland erfahren und lernen wie man beispielsweise eine Bewerbungsmappe erstellt. In Zukunft sind auch Kooperationen mit Bildungseinrichtungen zur Aus- und Weiterbildung von Asylbewerbern denkbar.

Stand: 26. September 2015